Ihr Partner für Brennholz und Kaminholz im Saarland

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Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot

Neben der Gartengestaltung bieten wir auch hochwertiges Kaminholz an.

Entweder kammergetrocknet oder auch luftgetrocknet, gecleant; also im speziellen Cleaner von der losen Rinde befreit, ofenfertig geschnitten 25 cm, 33 cm und 45 cm Länge und gespalten.

In der Regel bieten wir Buchen- und Eichenholz an. Andere Holzarten auf Anfrage. (Birke, Esche, Kirschbaum…)

Wir beziehen unser Holz ausschließlich aus unserer Region. Ökologisch kurze Transportwege.

Warum ist das Heizen mit Holz so empfehlenswert?

Für das Heizen mit Holz spricht eine ganze Reihe von Gründen. So ist Holz nicht nur ein besonders umweltverträglicher, also ökologisch empfehlenswerter Brennstoff, sondern bietet auch in finanzieller Hinsicht deutliche Vorteile gegenüber anderen handelsüblichen Brennstoffen.

Holz, das naturbelassen und ausreichend getrocknet ist, ist nahezu frei von umwelt- schädlichen Substanzen wie z.B. Schwefeldioxiden, Schwermetallen und halogenierten Kohlenwasserstoffen.

Um dieses Ergebnis zu erreichen, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein: Das Holz muss naturbelassen sein, ausreichend trocken sein (max. 20% Restfeuchte) und die Feuerungsanlage muss qualitativ hochwertig und auf dem aktuellen Stand der Technik sein.

Beim Zusammenspiel dieser Faktoren werden Emissionswerte erreicht, die jede gesetzliche Vorschrift bei weitem unterbieten.

Welches Holz hat welche typischen Eigenschaften?

Eiche:

Eichenholz hat neben einem hohen Heizwert auch eine auffallend hohe Brenndauer. Diese Eigenschaften machen es besonders empfehlenswert beim Einsatz in Feuerungsanlagen, die einzig und allein der Wärmeerzeugung dienen (z.B. Zentral-Heizungsanlagen und Grundöfen bzw. Kachelöfen). Da es allerdings kein besonders schönes Flammenbild entwickelt, wird es zum Verbrennen in Kaminöfen (Öfen mit Sichtscheiben) weniger bevorzugt. Die beim Verbrennen von Eichenholz typische und gewöhnungsbedürftige Geruchsentwicklung ist auf die enthaltene Gerbsäure zurückzuführen.

Buche:

Buchenholz, das als klassisches Kaminholz gilt, hat ein schönes Flammenbild und nahezu keine Funkenbildung. Außerdem überzeugt es mit einem besonders hohen Heizwert. Diese Eigenschaften machen es zu dem in unserer Region bevorzugten Brennholz. Der von den meisten Menschen als angenehm empfundene Verbrennungsgeruch ist letztendlich der Grund für seine Verwendung beim Räuchern von Lebensmitteln und auch beim Grillen an sommerlichen Tagen.

Esche und Ahorn:

Das Holz von Esche und Ahorn sind beide Harthölzer, ebenso wie das Holz von Hainbuche und Kirsche. Im Verbrennungsprozess sind dem Buchenholz sehr ähnlich.

Birke:

Ihr Holz wird als Kaminholz aus mehreren Gründen sehr geschätzt: Es „spritzt“ nicht, es verbrennt wegen den enthaltenen ätherischen Ölen bläulich schimmernd und wohlriechend und ist aufgrund seiner weißen Rinde als Scheitholz besonders dekorativ.

Fichte:

Fichtenholz brennt sehr leicht an, brennt aber auch sehr schnell ab. Zum Einsatz in offenen Kaminen ist es weniger geeignet, da es aufgrund der eingeschlossenen Harzblasen gefährlich „spritzt“. Sein Heizwert ist hoch, seine Brenndauer jedoch gering. Die Fichte ist in ganz Europa verbreitet, wächst vergleichsweise schnell und ist - im Vergleich zu anderen Holzarten - auffallend preiswert.

Pappel und Weide:

Beide sind schnellwachsende Hölzer mit geringer Dichte. Heizwert und Brenndauer sind gering. Als Brennholz deshalb nicht unbedingt zu empfehlen.

Welche Holzart hat welche Heizleistung?

Die hier dargestellte Übersicht sagt Ihnen, welchen Heizwert in Kilowattstunden (kwh) ein Raummeter (1 rm) der jeweiligen Holzart hat. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wieviel Liter an Heizöl erforderlich wären, um damit denselben Heizwert wie mit Holz zu erreichen.

Holzart rm Kilowatt-Std. Heizöl/Liter
Ahorn 1.675 158
Akazie 1.970 186
Birke 1.810 171
Buche 1.850 175
Eiche 1.890 178
Erle 1.450 137
Esche 1.870 176
Fichte 1.550 151
Kiefer 1.685 164
Lärche 1.670 162
Pappel 1.130 107
Welche Maßeinheiten gibt es bei Brennholz?

Bei den Maßeinheiten von Brennholz handelt es sich immer um Volumeneinheiten.
Die häufigsten sind folgende:

Raummeter oder rm:
Hierunter versteht man Holzstücke (gespalten oder in Rundform) von 1 Meter Länge, die zu einem Stapel von 1 Meter Breite und 1 Meter Höhe aufgeschichtet sind.

Stermeter oder sm:
Diese Bezeichnung ist gleichbedeutend mit der Maßeinheit Raummeter.

Schüttraummeter oder srm:
Das ist die Maßeinheit für Holzteile mit einer Länge von meist ca. 33 cm, die zu einem Kubikmeter lose aufgeschüttet sind.

Festmeter oder fm:
Darunter versteht sich ein gedachter Kubus an Holzmasse mit einer Seitenlänge von 1 x 1 x 1 Meter. Also 1 Kubikmeter Holzmasse.

Aus Erfahrung weiß man, dass 1 Raummeter (rm) 0,75 Festmeter (fm) entsprechen. Oder umgekehrt: 1 Festmeter sind 1,33 Raummeter.

Welche Vorteile hat kammergetrocknetes gegenüber luftgetrocknetem Holz?

Der Sinn einer Trockenkammer für Holz besteht in erster Linie in einem sehr großen Zeitvorteil gegenüber der herkömmlichen normalen Lufttrocknung. Frisch geschlagenes Holz kann durchaus eine Feuchte von 80% aufweisen. Brennfertiges Holz soll jedoch lediglich eine Restfeuchte von maximal ca. 20% besitzen.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss frisches Holz – je nach Holzart – ein bis drei Jahre an einem luftigen und vor Nässe geschützten Lagerplatz im Freien lagern. Die Trockenkammer bietet jedoch die Möglichkeit, den Trocknungsprozess auf wenige Stunden zu reduzieren, in dem die geschlossene Kammer, in der das frische Holz gestapelt ist, auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt wird.

Je nach Anforderung kann auch eine höhere Trockentemperatur erzeugt werden. Bei 80 Grad Celsius z.B. wird jegliche Art von Schädlingen im Holz abgetötet, so dass es später beim Umgang mit diesem Holz zu keinerlei allergischen Reaktionen kommen kann.

Zum Aufheizen der Kammer wird ein mit Wasser gefülltes Rohrsystem mit Hilfe eines umweltfreundlich mit Holz betriebenen Vergaserofens so lange erhitzt, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Das auf diese Art getrocknete Holz kann sofort als Brennholz verwendet werden.

Holz mit einer höheren Restfeuchte als ca. 20% soll aus mehreren Gründen auf keinen Fall als Brennholz benutzt werden.

Je höher der Feuchtegrad ist, um so „unsauberer“ verbrennt das Holz. Es schwelt. Dies führt einerseits zu einer höheren Umweltbelastung und andererseits gleichzeitig zu einer Verminderung des Heizwertes, da ein Teil der Heizenergie zum Verdampfen des im Holz befindlichen Wassers verbraucht bzw. vergeudet wird. Um jedoch die geringere Heizwirkung wieder auszugleichen, muss mehr Holz eingesetzt werden.

Die Regel Nr. 1 beim Heizen mit Holz lautet deshalb: Achten Sie unbedingt auf die empfohlene Restfeuchte Ihres Brennholzes.

Wie soll noch nicht brennfertig getrocknetes Holz gelagert werden?

Noch nicht fertig getrocknetes Brennholz soll auf keinen Fall in geschlossenen Räumen – wie z.B. in Garage oder Keller – gelagert werden. Frisches und restfeuchtes Holz benötigt nämlich Luft und Platz zum Trocknen und Ausdünsten. Ist das Holz z.B. mit Planen abgedeckt, um es so vor Nässe zu schützen, so ist dabei unbedingt eine ausreichende Luftzirkulation unter der Plane sicher zu stellen. Ansonsten beginnt es in recht kurzer Zeit zu schimmeln und zu verstocken. Brennfertig getrocknetes Holz aus der Trockenkammer hingegen kann bedenkenlos und sofort nach Lieferung in Keller, Garage oder anderen geschlossenen Räumen gelagert werden.